Konjunktur im Zweiradhandel zum Jahresende 2011
Der Fahrradhandel zählt auf jeden Fall zu den Gewinnern des Jahres 2011. Mit einem Umsatzplus von ca. 8 % am Ende des Jahres kann der Premiumfachhandel zufrieden sein. Der traditionelle Fachhandel konnte seine Position weiter ausbauen, auch wenn der Online-Handel immer weiter in den Markt drängt.
Dieses Wachstum zwingt auch den stationären Fachhandel zur Reaktion. Hier spaltet sich die Branche in zwei Lager: Die einen arrangieren sich mit dem Online-Handel oder betreiben diesen – in vielfältiger Form – sogar selbst, die anderen setzen weiterhin auf gute Beratung, eine kompetente Werkstatt und guten Service. Dass Geschäfte mit Verkaufsflächen über 200 qm über dem Durchschnitt liegen, ist u. E. ein Indiz dafür, dass der Kunde, trotz der in den Markt drängenden Online-Shops, eine entsprechende Auswahl - verbunden mit guter Beratung und gutem Service - honoriert.
Fahrradfahren ist in und dieser Trend wird sich – auch dank der E-Bikes – weiter fortsetzen. Aber auch in Zeiten des Aufschwungs gibt es weitere Probleme: Lieferengpässe, die im Jahr 2011 gravierend waren, müssen im nächsten Jahr unbedingt vermieden werden, um den Fachhandel nicht in Schwierigkeiten mit dem Kunden zu bringen.
Wir erwarten, dass sich die Handelslandschaft in den nächsten Jahren noch einmal deutlich verändern wird. Will der Händler hier nicht verlieren, muss er neue Konzepte und Ideen entwickeln, um sein Profil gegenüber dem Onlinehandel und den Fahrrad-Riesen zu stärken.
Der Kunde von heute ist über Produkte und Preise – eben auch durch das Internet – sehr gut informiert. Hier ist es für den Handel vor allem auch wichtig, kompetentes und gut geschultes Verkaufspersonal vorzuweisen, das auf den noch anspruchsvolleren Kunden





















