Marktsituation des Fahrradhandels

Präsentation anlässlich der ZIV-Pressekonferenz am 21.03.2012 in Berlin

Anlässlich der Präsentation der Wirtschaftsdaten 2011 durch den Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) am 21.03.2012 Gebäude des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung in Berlin, saß auch unser VDZ-Geschäftsführer Thomas Kunz mit auf dem Podium und berichtete über die Marktsituation des Fahrradhandels aus Sicht des VDZ.

Herr Kunz sprach u. a. über die wirtschaftliche Entwicklung im Zweiradhandel im Jahr 2011:

Der weiter anhaltende Trend zum Fahrrad und der günstige Witterungsverlauf, vor allem im ersten Halbjahr 2011, haben dem Fahrradhandel nach einer Stagnation im Vorjahr ein deutliches Umsatzplus von ca. 8-10 Prozent beschert.

Gerade in der ersten Hälfte des Jahres konnte der Fahrradhandel, durch die günstige Witterung beflügelt, deutlich zulegen und zum Teil Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich erzielen. Im Verlauf des Jahres hat sich diese positive Entwicklung zwar abgeflacht, das gesamte Jahr ist aber im Hinblick auf die Umsatzentwicklung sehr zufriedenstellend verlaufen.

Der Umsatzanstieg der Branche lag im letzten Jahr über der Entwicklung des gesamten Einzelhandels, der in 2011 mit einem Plus von nominal 2,4 Prozent (real 0,5 Prozent) zufrieden sein muss.

Mengenmäßig betrachtet, also gemessen an der Stückzahl der verkauften Räder, dürfte der Absatz an Fahrrädern nicht so stark gestiegen sein, weil der weiterhin starke Zuwachs bei den E-Bikes auf Grund der höheren Durchschnittspreise in erster Linie für die Umsatzzuwächse verantwortlich war.

Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass vom „E-Bike-Boom“ vor allem mittlere und größere Fachgeschäfte profitiert haben. Die kleineren Betriebe konnten somit keine so ausgeprägt positive Umsatzentwicklung verzeichnen.

Wie schon seit einigen Jahren, war auch in 2011 die Branchenkonjunktur wieder überlagert von deutlich unterschiedlichen Firmenkonjunkturen.

Dabei haben Händler, die ein marktgerechtes Sortiment vorhalten konnten, deutlicher profitiert als andere. Eine ausreichende Bevorratung sowie auch die gründliche Vorbereitung auf veränderte Verbrauchererwartungen waren dabei von entscheidender Bedeutung.

Weitere Themen waren die Entwicklung der E-Bikes und allgemeine Entwicklungstrends im Fahrradfachhandel. Die komplette Presseinfo können Sie hier einsehen:

files/ZIV-Pressegesprch_21_03_2012_FFENTLICH.pdf

 

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